Tourismus - Inseln - Lastovo

 
 


 
 

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Insel Lastovo - KroatienLas
tovo

LASTOVO, Insel des süddalmatinischen Archipels, 13 km südlich der Insel KorCula gelegen, von der sie durch den Lastovo-Kanal (Lastovski kanal) getrennt wird; 40,9 km2 (Länge 9,8 km, Breite bis 5,8 km); 1228 Einw. Die Insel erstreckt sich in Ost-West-Richtung. Zwischen den vielen Hügeln der Insel (der höchste ist Hum, 417 m) breiten sich Karsttäler und Felder aus. An der Südküste liegt eine weite und tiefe Bucht, ein sicherer Ankerplatz bei Bora und Westwind. Am östlichen Ende der Bucht liegt Skrivena luka mit einem flachen und sandigen Ufer. An der Westküste von Lastovo und an der Ostküste der kleinen Insel PreZba befinden sich die malerischen und vor Bora gut geschützten Buchten Velo jezero (südlich) und Malo jezero (nördlich). Die Winter sind äußerst mild; mittlere Lufttemperatur im Januar 8,3 °C, im Juli 23,9 °C und im August 24,9°C. Durchschnittliche Niederschlagsmenge 650 mm, im Sommer lediglich 53 mm. Die Sommerhitze wird durch den Maestralwind gemildert. Auf der Insel gibt es keine ständigen oberirdischen Wasserläufe; Trinkwasserquellen findet man im Prgovo-Feld. Der schmale Küstengürtel besteht überwiegend aus Felsgestein, während das Innere der Insel mit Kiefern und Macchia bewachsen ist. Der Ort Lastovo im Nordteil der Insel ist über eine Landstraße mit der Ortschaft Ubli an der Südwestküste verbunden. Die Insel hat regelmäßige Fährverbindungen nach Split, Vela Luka und Hvar.
Westlich von Lastovo liegt das unbewohnte, überwiegend bewaldete Inselchen KopiSte. An der in mehrere kleine Buchten gegliederten Nordwestküste können kleinere Fischerboote ankern. In den geschützten Buchten gibt es Sandstrände. Vor der Nordostküste der Insel Lastovo liegt eine Gruppe unbewohnter kleiner Inseln und Riffe namens Donji Skolji. Die wichtigsten Inselchen sind: CeSvinica, KruCica (mit dem höchsten Gipfel: 83 m), Saplun und Stomorina. Höher gelegene Teile sind mit Buschwerk und Wald bedeckt. Saplun hat schöne Sandstrände. Östlich des Archipels Donji Skolji liegt eine weitere Gruppe unbewohnter kleiner Inseln und Riffe: Vrhovnjaci. Sie umfaßt die Inseln Sestrice, VlaSnik und Glavat (Leuchtturm). Westlich von Lastovo liegt das Eiland MrCara (etwa 2 km2); die höchste Erhebung liegt bei 121 m ü.d.M. Von der kleinen Nachbarinsel PreZba wird sie durch die Meerenge Mali brod getrennt. Die Gewässer von MrCara sind überaus reich an Hummern.

Die Insel wird in der Zeit der griechischen Kolonisierung im Adriaraum unter dem Namen Ladesta erwähnt. Reste von Bauwerken aus der Römerzeit und aus dem frühen Mittelalter findet man in der Ubli-Bucht. Im Frühmittelalter stand die Insel unter byzantinischer Herrschaft, ab dem 9. Jh. war sie im Besitz des Stamms der Neretljani. Im Jahr 998 wird sie von den Venezianern erobert, im 11. und 12. Jh. gehört sie zum Fürstentum Zahumlje (aus dieser Zeit stammt die frühromanische Lukaskirche in der Nähe des Ortes Lastovo). 1185 gelangt sie unter die Herrschaft der ungarisch-kroatischen Könige. 1221 fällt sie erneut an Za-humlje und 1252 an Dubrovnik (im Jahr 1310 erhält sie eine Verfassung und erlangt kommunale Autonomie). Von 1808 bis 1813 ist die Insel französisch, von 1813 bis 1815 britisch und von 1815 bis 1918 österreichisch besetzt. Durch den Rapallovertrag 1920 fiel Lastovo (zusammen mit den Nachbarinseln) an Italien. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Insel dem Mutterland Kroatien angeschlossen.